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Manche mögen‘s nicht so heiß

Vielleicht ist es Ihnen nach dem Aufstieg nun so richtig warm geworden. Wenn Sie für Ihre Wanderung auch noch einen besonders warmen Tag erwischt haben, können Sie hier im kühlen Schatten der ausladenden Hainbuche in Ruhe verschnaufen. Hier holen Sie sich ganz sicher keinen Sonnenstich oder Hitzschlag.

Die Vorhersagen für das Klima der Zukunft gehen in ganz Deutschland von steigenden Temperaturen aus. Am deutlichsten werden die Wintertemperaturen steigen, aber auch für den Sommer werden extremere Witterungsbedingungen erwartet. Die Anzahl besonders heißer Tage und die Dauer von Hitzeperioden sollen den Vorhersagen zufolge zunehmen.

Dennoch: Auch wenn der Naturpark innerhalb Nordrhein-Westfalens zu den Räumen mit der höchsten projizierten Temperaturerhöhung gehört, werden Sie hier aller Voraussicht nach auch in Zukunft eher die Sommerfrische vorfinden. Es wird noch immer deutlich kühler sein als in den tieferen Lagen.

Die Schattenseiten des Sommers
Hitze ist eine Belastung für den Organismus. Betroffen sind vor allem ältere und sehr junge Menschen sowie Personen, die an Herz-Kreislaufund Atemwegserkrankungen leiden. Allerdings kann man davon ausgehen, dass sich der menschliche Orga nismus allmählich auch an zunehmende Hitze anpassen kann. Schließlich überlebt der Mensch ja auch in anderen deutlich heißeren Klimaten als bei uns.
Aber er lebt dort eben anders: Im südeuropäischen Raum wird in vielen Regionen noch immer die traditionelle „Siesta“ gehalten. In der heißen Mittagszeit ziehen sich die Menschen in ihre Häuser zurück, halten einen Mittagsschlaf oder meiden zumindest körperliche Anstrengungen. Geschäfte und Arbeits stätten bleiben für ein paar Stunden geschlossen. In den kühleren Abendstunden erwacht dann wieder das Leben. Für uns bedeutet das: Wenn uns der Klimawandel in Zukunft mehr Hitze bringt, dann müssen wir uns wohl stärker am südländischen Umgang mit Sonne und Wärme orientieren.

Kühlen Kopf bewahren!

Passen Sie den Tagesablauf der Hitze an, meiden Sie nach Möglichkeit die Mittagshitze und bleiben Sie im Schatten!
Vermeiden Sie körperliche Belastungen!
Trinken Sie pro Stunde zwei bis vier Gläser eines kühlen, alkoholfreien Getränks! Essen Sie verteilt über den Tag mehrere kleine, leichte Mahlzeiten!
Tragen Sie einen breitkrempigen Sonnenhut, eine Sonnenbrille und leichte Bekleidung in hellen Farben (Baumwolle)!
Lassen Sie sich häufiger kühles Wasser über die Handgelenke laufen!
Setzen Sie Kinder unter einem Jahr nicht der direkten Sonnen einstrahlung aus!

Hitzewarndienst
Um rechtzeitige Vorsorge vor Hitzewellen treffen zu können, hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) ein Hitzewarnsystem für ganz Deutschland eingerichtet. Vom 1. April bis zum 30. September überprüft er täglich die thermische Belastungssituation in Deutschland. Sie ermittelt sich nicht allein aus der Temperatur, sondern bezieht auch die Luftfeuchte, die Windgeschwindigkeit und die direkte Sonnenstrahlung ein.

Aktuelle Hitzewarnungen werden über Radio und Fernsehen verbreitet. Außerdem können Sie diese auch im Internet abrufen.