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Orchideenwiese

Feuchtwiesen bieten Lebensraum für Orchideen. Spätestens seitdem das Vieh im Winter in Ställen gehalten wurde, stieg der Bedarf an Heu und Einstreu dramatisch an. Wiesen wurden angelegt. Besonders artenreiche Feuchtwiesen gibt es dort, wo ein hoher Grundwasserstand zeitweilig die Nährstoffnachlieferung reduziert. Die Artenzusammensetzung dieser Feucht- oder Nasswiesen hängt von der Häufigkeit der Mahd und von den Bodeneigenschaften ab. Auf den jährlich einmal gemähten Feuchtwiesen mit guter Basenversorgung wachsen neben vielen anderen Blütenpflanzen oft auch Orchideen. Hier in der Umgebung gibt es vier solcher artenreichen Feuchtwiesen, davon liegen drei unmittelbar an Wanderwegen. Diese Wiesen müssen einmal im Jahr gemäht werden, damit hier auch in Zukunft Orchideen wachsen können.

Die häufigste Orchidee hier im Naturschutzgebiet ist das Gefleckte Knabenkraut. Es blüht ab Anfang/Mitte Juni. Die Mücken-Händelwurz gibt es hingegen nur auf der Wiese vor Ihnen. Sie blüht ab Juli. Möglicherweise ist diese Orchideenart aber künstlich angesiedelt worden. Vor 15 Jahren gab es sie hier noch nicht.

Die heimischen Orchideenarten sind geschützt und dürfen nicht gepflückt, ausgegraben oder beschädigt werden. Viele heimische Arten sind gefährdet. Hier an den Externsteinen hält eine Holzabzäunung die Besucher von en Pflanzen fern.