Die GPS-Erlebnisregion ist offizielles Dekade-Projekt
Navigation: Home - Velmerstot - Alte und neue Heimat für die Buche

Alte und neue Heimat für die Buche

Weil Bäume langsam wachsen, müssen Forstwirte langfristig denken. Einer der wichtigsten Risikofaktoren, den forstliche Planungen heute berücksichtigen müssen, ist der Klimawandel mit seinen Folgen.

Um das Risiko klein zu halten, versucht die Waldwirtschaft naturnahe Bestände aufzubauen. Die sind gegenüber klimatischen Veränderungen stabiler als Wälder mit standortsfremden Arten. Von Natur aus wären Teutoburger Wald und Eggegbirge fast flächendeckend mit Buchenwald bewachsen. Würde die Nutzung mit dem heutigen Tage stoppen, im Laufe der Zeit würden sich wieder verschiedene Buchenwaldtypen einstellen. Aber nicht überall stehen Buchen. Wegen der hohen Ertragsleistung findet sich immer wieder die Fichte, die nicht aus dieser Region stammt. Die Fichte ist übrigens anfälliger für Stürmer als die Buche. In dem Bestand in dem sie gerade stehen, wurden unter dem Schirm der Fichten Buchen gepflanzt. Sie werden nach der Nutzung oder dem absterben der Fichten in einigen Jahren das Bestandsbild prägen.