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Moore – Akteure im Klimawandel

Sie stehen jetzt vor dem Hiddeser Bent. Es ist der größte zusammenhängende Moor Rest im Naturpark. Im 18. Jahrhundert war das Moor hier noch viel größer. Mehrere hundert Jahre lang haben die Bauern der umliegenden Dörfer das Moor trockengelegt und Torf gestochen. Torf diente als Brennmaterial zum Kochen und Heizen.

Weil das Moor zum überleben jede Menge Regen braucht, leidet es besonders stark unter den Folgen des Klimawandels. Trockene Sommer sind wie Gift für das Ökosystem Moor. Ein Ökosystem, das jede Menge Kohlenstoff speichern kann, das ist aktiver, natürlicher Klimaschutz, so lange das Moor lebendig ist. Aber Moore geben auch Treibhausgase wie Methan oder Lachgas an die Umwelt ab. Rechnet man diese Gase mit der Speicherfähigkeit für Kohlendioxid auf, ist ein Moor Klimaneutral. Aber, wird ein Moor trocken gelegt, wird das gespeicherte Kohlendioxid wieder an die Atmosphäre zurück gegeben. Ein lebendiges Moor leistet also einen Beitrag zum Klimaschutz, daher ist die Renaturrierung von Mooren sinnvoll.