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Moore als Klimazeugen

Ein Moor ist für Klimaforscher wie ein offenes Buch. Denn es speichert Pollen von Bäumen, Sträuchern und Kräutern. Die bleiben im Torf und anderen Ablagerungen eingeschlossen und geschützt und können noch nach langer Zeit ihren Ursprungspflanzen zugeordnet werden.

Die Klimaforscher finden mit Hilfe der Pollen heraus, welche Bäume in der Vergangenheit rings um das Moor wuchsen. Und das in einer schönen zeitlichen Reihenfolge. Da das Moor durch abgestorbene Pflanzenreste und Ablagerungen nach oben wächst, sind die ältesten Pollen in tiefen Schichten zu finden. Je höher man geht, desto jünger werden die Pollen. Und wer die Pollen kennt, kann auch das Klima zu einer bestimmten Zeit beschreiben, denn bestimmte Baumarten wachsen nur in einem bestimmten Klima. So haben Forscher am Hiddeser Bent herausgefunden, daß rund 500 vor Christus der Eichenmischwald verschwand und der heutige, schattige Buchenwald entstand.