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Wälder im Hitzestreß

Im Jahr 2003 waren drei viertel aller Waldbäume in Nordrhein-Westfalen geschädigt. Seitdem die Waldschäden festgehalten werden, gab es 2003 die wenigsten gesunden Bäume. Hauptursache sind für die Experten nicht mehr die Schadstoffe in der Luft, sie machten vor allem den heißen Sommer 2003 dafür verantwortlich. Hitze, Trockenstreß, Schäden durch Sonneneinstrahlung und eine hohe Ozonbelastung machten den Bäumen zu schaffen. Vor allem Fichten reagieren empfindlich auf trockene Sommer, da sie mit ihren flachen Wurzeln kein Wasser aus tieferen Bodenschichten ziehen können.

Der Naturpark gehört seit den 1980 er Jahren zu den in Nordwestfalen stark von Waldschäden betroffenen Gebieten. Am schlimmsten trifft es das Eggegebirge. Die Egge ist die erste höhere Erhebung östlich der Ballungszentren an Rhein und Ruhr. Von dort stammen die Schadstoffe.

In Nordrhein-Westfalen werden jährlich etwa 9500 Bäume auf Schäden untersucht. Die Ergebnisse werden regelmäßig im Waldzustandsbericht veröffentlicht.