Die GPS-Erlebnisregion ist offizielles Dekade-Projekt
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BNE Bildungsbereiche

Die GPS-Erlebnisregion im Naturpark Teutoburger Wald / Eggegebirge richtet sich als Wissensanbieter an verschiedene Bildungsakteure, die auch in der BNE eine tragende Rolle spielen. Darüber hinaus werden aber auch bei der Konzeption, der Erstellung und Umsetzung von Inhalten verschiedene Bildungsbereiche mit eingebunden.

Schule

Das Angebot der GPS-Erlebnisregion richtet sich an alle Schulformen und alle Altersstufen. So nutzen beispielsweise Grundschulen, Haupt-, Real- und Gesamtschulen sowie Gymnasien aus der Naturparkkulisse das Angebot. Eine Gesamtschule und ein Gymnasium aus Paderborn haben die GPS-Erlebnisregion fest in ihrem Unterricht verankert. Eine Hauptschule aus Bielefeld hat sich intensiv mit dem Projekt auseinandergesetzt und kommt zu dem Schluss, dass entscheidende Projektziele wie Motivation und gesteigerter Lernerfolg durch das Projekt erreicht werden.

Im Rahmen des vom Verband Deutscher Naturparke (VDN) initiierten Projekts „Netzwerk Naturpark-Schulen“ ist der Naturpark Teutoburger Wald / Eggegebirge zurzeit dabei ebenfalls eine Naturparkschule in der Region aufzubauen. Naturparkschulen behandeln spezielle Naturpark- und Umweltbildungsthemen regelmäßig im Unterricht und der GPS-Erlebnisregion kommt in diesem Zusammenhang eine Schlüsselrolle zu. Erfahrungen der Naturparkschule sollen auf weitere Schulen und Bildungseinrichtungen in der Region übertragen werden.

Die Friedrich-von-Spee Gesamtschule in Paderborn unterstützt die Projektträger auch bei der Erstellung von Inhalten und arbeitet auf Basis der gesammelten Erfahrungen an einen Wissenstransfer-Konzept für Partnerschulen in Europa.

Hochschule

Im Rahmen von Exkursionen haben Lehramts- und Tourismusstudenten verschiedener Universitäten aus dem Bundesgebiet die GPS-Erlebnisregion besucht und als Best-Practice-Beispiel behandelt. Im Rahmen eines jährlichen Studentenaustausches mit der Sultan Qaboos Universität (Oman) bildet die GPS-Erlebnisregion einen festen Bestandteil des Austauschprogramms.

Im Rahmen des multidisziplinären Seminars „Mobile Learning“ der Universität Bielefeld werden Studenten in einem Seminar gemeinsam mit den Projektträgern an der Verbesserung von projektbegleitenden Unterrichtsmaterialien arbeiten.

Berufliche Aus- und Weiterbildung

In Kooperation mit einem Bildungsträger aus Bielefeld wird die GPS-Erlebnisregion im Rahmen von Auszubildenden-Teamtrainings eingesetzt. Neben Teamfähigkeit soll hier insbesondere nachhaltige Kompetenz an zukünftige Mitarbeiter vermittelt werden.

Außerschulische Bildung und Weiterbildung

Aufgrund der speziellen Eigenart der GPS-Erlebnisregion kommt dem Projekt eine entscheidende Rolle als Außerschulischer Lernort zu. Im Rahmen der Aufgabe des Naturparks „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ anzubieten, ist die GPS-Erlebnisregion das zentrale Projekt für (Umwelt-)Bildung. Gemeinsam beteiligen sich Naturpark und INTEWO regelmäßig an den bundesweiten BNE Aktionstagen. Darüber hinaus bieten weitere regionale Einrichtungen (Biologische Stationen, Landschaftsstationen, Umweltbildungszentren, Naturparkführer) regelmäßige Führungen und Veranstaltungen zu den GPS-Pfaden an und nutzen das Angebot zur Vermittlung von Wissen und zur Förderung von Fähigkeiten.

Informelles Lernen

Als ein zentrales Angebot innerhalb der Naturparkkulisse wird die GPS-Erlebnisregion natürlich auch von Erholungssuchenden und Touristen in großem Umfang genutzt. Neben Infomaterialen und Infotafeln, die auf das Projekt hinweisen, sind auch regionale Tourist-Informationen und Info-Center in das Konzept eingebunden und stellen beispielsweise Leihgeräte zur Verfügung. Das breit gefächerte Themenangebot der GPS-Erlebnispfade leistet so auch innerhalb des Freizeitverhaltens der Naturparkbesucher einen entscheidenden Beitrag zur informellen Wissensvermittlung. Das, neben der Freizeitnutzung, die GPS-Erlebnisregion auch am Arbeitsplatz eine Rolle spielen kann zeigt der Umstand, dass beispielsweise Unternehmen im Rahmen von Betriebsfeiern die GPS-Erlebnisregion nutzen. Auf diese Weise leistet die GPS-Erlebnisregion einen Beitrag im touristisch relevanten Bildungssegment des „lebenslangen Lernens“.

Im Rahmen des informellen Lernens bedient die GPS-Erlebnisregion aber auch spezielle Zielgruppen. So wird das Angebot beispielsweise von Sehbehinderten- und Blindenvereinen genutzt, da hier vor allem die Hörgeschichten Informationen bereitstellen, die weit über das Basiswissens eines geschulten Führers hinausgehen.

OER

Alle Akteure, die sich an der GPS-Erlebnisregion beteiligen und das Angebot mit in ihr jeweiliges Portfolio aufgenommen haben erhalten uneingeschränkten, kostenlosen Zugriff auf alle Informationen. Zurzeit laufen von Seiten des Naturparks und von INTEWO Bemühungen die Materialien der GPS-Erlebnisregion als „Open Educational Resources“ (OER) bereitzustellen.

Elementarpädagogik

Im Bereich der Elementarpädagogik gilt es für die GPS-Erlebnisregion zukünftig noch weitere Angebote zu schaffen. Aber auch in diesem Segment gibt es bereits erste Angebote. So richtet sich eine spezielle Version der Naturerlebnispfade an den Externsteinen beispielsweise an Kinder im Grundschulalter.