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Meile – Stern

Das „Trampelische Haus“ (heute Vitalhotel zum Stern), wurde 1770 fertiggestellt, 1799 von der Regierung käuflich erworben und bis zum Jahre 1803 „Neues Herrschaftliches Haus“ benannt, um dann seinen heutigen, traditionsreichen Namen „Zum Stern“ zu erhalten. Seit 1763 wurden Fremde und Brunnengäste im ehemaligen „Trampelschen Haus”, in der Anstalt für Dunstbäder, nach allen Regeln der Kunst verwöhnt. Am Anfang war jedoch nur der Brunnen. Wirtschaftliche Bedeutung hatte das Heilwasser für die damaligen Bewohner Meinbergs noch nicht. Der Gesundbrunnen wurde nur von den Bauern gebraucht. Der Stellenwert des Brunnens änderte sich erst mit der Unternehmerpersönlichkeit Dr. med. Johann Erhard Trampel.

Das Stern-Gesundheits-Zentrum ist zwar an das vitalhotel zum stern angebunden und wird von deren Gästen gerne genutzt, steht aber jedem offen, der professionellen Service für seine Gesundheit und sein Wohlbefinden sucht. Im gleichen Gebäude befindet sich Deutschlands einzige Seniorenuniversität sowie die Kurverwaltung des Staatsbades Meinberg. Hier werden die Kurangebote entwickelt, Anwendungen terminiert, Veranstaltungen geplant und Kunstausstellungen organisiert.

Gegenüber dem sogenannten „Stern“ liegt der Berggarten. Mit seiner Anlage wurde 1928 als Erweiterung des Kurparks begonnen. Der Gestaltungsplan des 3 ha großen Geländes stammt von dem Bielefelder Gartenarchitekten Pieper, die Ausführung lag beim Gartenmeister Hermann Niemeyer. Die Anlage, die am nördlichen Ortsrand von Bad Meinberg gelegen ist, umfasst einen südlichen, tiefer gelegenen geometrischen und einen nördlichen, höher gelegenen, landschaftlichen Teil. Den unteren Teil des Parks dominiert eine zentrale Treppenanlage, die den Südhang in mehrere Terrassen gliedert. Die Mittelachse des Parks war ursprünglich auf die als „Schlösschen“ oder „Schloss“ bezeichnete Villa des lippischen Grafen Leopold ausgerichtet. Dieses Gebäude wurde im Jahr 1962 abgerissen. Ursprünglich existierte eine direkte Verbindung zwischen dem Berggarten und dem südlich gelegenen, historischen Kurpark. Diese wurde 1986 durch ein neu errichtetes Nebengebäude des Kurhotels “Zum Stern” unterbrochen, im unteren Teil des Gartens wurde eine Tiefgarage eingebaut. Anstelle der dort befindlichen Tennisplätze wurde 2000 ein „Garten der Sinne“ angelegt. Der landschaftliche Teil wird durch einen Rundweg erschlossen. Den nördlichen Abschluss des Parks bildet eine offene Wetterschutzhütte, von der aus die gesamte Anlage überblickt werden kann.