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Naturparkquellen

Die Bad Driburger Naturparkquellen haben eine lange Tradition. Schon die Römer sollen die mineralreichen Driburger Quellen zu Heilzwecken genutzt haben, wie archäologische Funde beweisen. Erstmals kartographisch erfasst wurden die Quellen allerdings erst im Jahre 1620. Als „Sauerbronnen“ wurde das Wasser bereits damals abgefüllt und war als Heilwasser besonders in adligen Kreisen äußerst beliebt. 1665 ließ der Paderborner Fürstbischof die Quellen fassen, die Kommerzialisierung des Driburger Quellwassers nahm somit seinen Lauf. Mitte des 18. Jahrhundert wird sogar vom Versand bis nach London, Amsterdam, Kopenhagen und Stockholm berichtet. 1782 erwarb Graf Caspar Heinrich von Sierstorpff die Nutzungsrechte der Quellen und baute Driburg zum Kurort aus. Nach ihm wurde das Driburger Heilwasser schließlich benannt, die „Caspar-Heinrich-Quelle“. Hydrologen bezeichnen das Driburger Heilwasser als „Calcium-Magnesium Hydrogencarbonat-Säuerling“. Seine Heilwirkung besteht vor allem darin, dass es sich positiv auf die Stabilisierung der Knochenmasse auswirkt. Nachdem Driburg 1919 als Bad anerkannt wurde, erfolgte 1932 die Gründung eines selbständigen Brunnenbetriebes. Zwischen 1979 und 1980 wurde eine zweite Abfüllanlage für die Caspar-Heinrich-Quelle eingerichtet, welche 100.000 Füllungen pro Tag bewältigt. 1980 erfolgte darüber hinaus eine neue Bohrung für das Bad Driburger Mineralwasser an der Josefsmühle. Diese Quelle wurde 1990 durch eine Pipeline mit der Abfüllanlage verbunden und in Betrieb genommen. Seit 2003 sind die Bad Driburger Naturparkquellen offizieller Pate und Förderer des Naturparks Teutoburger Wald – ein Beweis für die enge Verbundenheit des Unternehmens mit seiner Region.