Die GPS-Erlebnisregion ist offizielles Dekade-Projekt
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Hardehausen

Startpunkt: Waldinformationszentrum Hammerhof
Streckenlänge: 16 km

Routenbeschreibung: Der GPS-KlimaErlebnisPfad Hardehausen startet am Waldinformationszentrum Hammerhof und führt durch das Wisentgehege zum Wisentturm. Von hier aus überblicken wir die Laub- und Nadelwälder der Mittelgebirgshänge sowie die Wiesen und Weiden rund um das Kloster Hardehausen. Das direkt unter uns liegende Wisentgehege beherbergt mit Wisenten, rückgezüchteten Tarpanen, weißem Rotwild und Wildschweinen einen Wildbestand, welcher fast an urzeitliche Verhältnisse erinnert. Bei unserem Streifzug durch die Wälder entdecken wir die verschiedenen Waldgesellschaften: Obwohl meistens Buchen dominieren, treffen wir entlang von Bachläufen wie dem Schwarzbachtal, eher auf Erlen, Weiden und Eschen. An den Waldrändern finden wir dazu außerdem Sträucher wie Hasel und Holunder. Aber auch Fichtenforste gehören zum Bild des Waldes von Hardehausen, besonders auf dem letzten Teilstück des Rundweges. Als vom Menschen eingeführte ortsfremde Art erweist sich die Fichte allerdings bei Trockenheit oder Sturm als weniger widerstandfähig als die besser angepassten ortstypischen Baumarten. Unsere Wanderung führt uns zum Klippen- und Felsenmeer, wo oberhalb des Weges zahlreiche kleine Hangquellen zutage treten – ein Beispiel dafür, wie viele kleine Wasserläufe im Eggegebirge ihren Ursprung haben. Vorbei geht es am Opferstein, einem riesigen Sandsteinblock, der in den ersten nachchristlichen Jahrhunderten vermutlich als Kultstätte genutzt wurde. Die Verwitterung des Sandsteins erinnert uns daran, wie Klimaeinflüsse sogar Gestein im Laufe der Jahrtausende zermürben und zersetzen. Rund um das 1140 gegründete Kloster Hardehausen treffen wir schließlich auf alte Hudewälder, Zeugnisse der mittelalterlichen Waldweidewirtschaft. Von hier aus geht es am Hammerbach entlang zurück zum Ausgangspunkt.